Dieses Tool bietet eine **erste indikative Einschätzung** der Qualität deines Term Sheets und identifiziert kritische Klauseln sowie Risiken. Antworte so präzise wie möglich, um das zuverlässigste Ergebnis zu erhalten.
Rechtlicher Hinweis: Das Ergebnis dieser Simulation dient rein **bildenden und informativen Zwecken** basierend auf Markt-Benchmarks. Es stellt **KEINE Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung** dar. Konsultiere unbedingt qualifizierte Fachleute, bevor du Entscheidungen triffst.
Der Investment Health Triage ist ein **kostenloses und anonymes Tool**, das dein Term Sheet analysiert, um das Gleichgewicht zwischen Gründer und Investor zu bewerten. Mithilfe internationaler **Venture Capital Benchmarks** liefert es einen **Financial Health Score**, um toxische Klauseln sofort hervorzuheben.
Die Schlüsselklauseln teilen sich in drei Bereiche: **Wirtschaftlich** (wie Liquidationspräferenz und Verwässerungsschutz, die deinen Exit-Wert schützen), **Governance** (Vetorechte und Board-Kontrolle, wer entscheidet) und **Gründer** (Leaver und Vesting, die deinen Verbleib und Exit-Preis regeln). Die Analyse hilft zu verstehen, ob der Deal founder-friendly oder investor-friendly ist.
**Absolut nicht.** Die Ergebnisse basieren auf Standard-Marktpraktiken und dienen **nur zu Bildungszwecken**. Das Tool hilft dir zu verstehen, was du verhandeln musst. Für die Vertragsgestaltung ist es **zwingend erforderlich**, einen spezialisierten **VC-Anwalt** zu konsultieren.
"Zero-Knowledge" garantiert deine **totale Anonymität**. Die Daten werden **nur im temporären Speicher** des Browsers verarbeitet und beim Schließen sofort gelöscht. Keine Eingabedaten werden gespeichert oder profiliert.
Bei Venture-Capital-Transaktionen ist es Standard, dass Investoren verlangen, dass das Zielunternehmen (die GmbH) das volle, ausschließliche und unbestrittene Eigentum an der Software und den Verwertungsrechten besitzt. Unsicherheiten in diesem Punkt gelten in der Due Diligence oft als "Red Flag" (Deal-Breaker).
Um den Übergang des geistigen Eigentums von den Gründern (Privatpersonen) auf das Unternehmen zu formalisieren, nutzt die Rechtspraxis vor allem zwei Instrumente:
Die "Liquidation Preference" (Liquidationspräferenz) regelt die Reihenfolge und die Höhe der Auszahlungen bei einem Exit-Ereignis (z.B. Unternehmensverkauf oder Liquidation) an die Gesellschafter.
Bei einem Exit von 10 Mio. €, mit einem Investment von 5 Mio. € für 20% Anteile:
"Leaver"-Klauseln regeln, was mit den Geschäftsanteilen eines Gründers passiert, der operativ aus dem Unternehmen ausscheidet. Das Ziel ist die Vermeidung von "Dead Equity" (Anteile bei inaktiven Personen).
Die Einstufung als "Good" oder "Bad" Leaver beeinflusst drastisch den Preis, zu dem die Anteile abgegeben werden müssen:
Eine zu weite Definition von "Bad Leaver" (die z.B. schon eine einfache Kündigung wegen Nichterreichens von Zielen einschließt) ist gefährlich. Sie setzt den Gründer dem Risiko aus, seine Anteile durch normale geschäftliche Differenzen zu verlieren und damit die gesamte Wertschöpfung einzubüßen.
Vetorechte erlauben einer Minderheit (dem Investor), bestimmte Entscheidungen zu blockieren. Der Markt unterscheidet zwei Ebenen:
Werden Vetorechte auf das Tagesgeschäft ausgeweitet, kann dies die Entscheidungsfindung lähmen. Jede kleine Ausgabe müsste formal genehmigt werden. In Verhandlungen versucht man, diese Vetos durch Wertgrenzen abzumildern (z.B. "Nur Ausgaben über 50.000 €, die nicht im Budget stehen"), um die Handlungsfähigkeit der Geschäftsführung zu wahren.
Die Anti-Dilution-Klausel schützt den Investor, falls das Unternehmen gezwungen ist, eine zukünftige Finanzierungsrunde zu einer **niedrigeren Bewertung** als der vorangegangenen durchzuführen (eine sogenannte Down-Round). Dieser Mechanismus erlaubt es dem Investor, zusätzliche Anteile kostenlos oder zu einem günstigeren Preis zu erhalten, um den Wert seines ursprünglichen Investments rechnerisch auszugleichen.
Der als **Marktstandard** und fair geltende Mechanismus ist:
Der Mechanismus, der in unserem Triage den "Kill Switch" auslöst:
Wenn ein Investor (insb. Business Angels oder strategische VCs) spezifische Unterstützungsleistungen verspricht (z.B. Zugang zu Kunden, strategisches Mentoring, Hilfe beim Fundraising), wird dies als "Smart Money" bezeichnet.
Ein Reverse Vesting für Investoren soll diese Versprechen vertraglich binden. Es funktioniert analog zum Gründer-Vesting: Der Investor erhält einen Teil seiner Anteile als "Gegenleistung für Services". Werden diese nicht erbracht, hat die Firma eine Rückkaufoption (Call-Option) auf diese Anteile.
Das Ziel ist die Interessenangleichung (Alignment). Wenn das Term Sheet nur den Investor schützt (durch Leaver-Klauseln für Gründer), aber seine Leistung nicht bindet, riskieren die Gründer, viel Equity für "Dumb Money" (Kapital ohne Mehrwert) wegzugeben.
Die Option (C) Nur mündliche Versprechen ('Best Effort') ist riskant, weil:
Der **Fair Market Value (FMV)** ist der geschätzte Marktwert eines Assets (hier: Startup-Anteile), der bei einer Transaktion zwischen einem willigen Käufer und Verkäufer unter normalen Umständen erzielt würde.
Im Term Sheet ist der FMV wichtig für:
Es ist essenziell, FMV von einem Strafwert zu unterscheiden:
Die Drag-Along-Klausel ist ein Recht, das es einer qualifizierten Mehrheit von Gesellschaftern erlaubt, den **Verkauf aller Geschäftsanteile** (auch die der Minderheit/Gründer) an einen Dritten zu erzwingen.
Der Zweck ist es, sicherzustellen, dass Minderheitsgesellschafter einen lukrativen Exit für 100% der Firma nicht blockieren können ("Bankability" des Investments).
Die kritischen Punkte für Gründer liegen in den Auslösemechanismen:
Der Drag-Along muss immer die **Gleichbehandlung** garantieren: Alle Gesellschafter müssen ihre Anteile zu denselben wirtschaftlichen Bedingungen verkaufen. Dies verhindert, dass der Investor bessere Nebenabsprachen (Side Deals) auf deine Kosten trifft.